Hospizarbeit

Wenn ein Mensch fehlt – Familiensysteme im Ausnahmezustand
H3-T-042020

Inhalte:
Krankheit, Tod und Trauer bringen Familiensysteme oft an die Grenzen ihres Zusammenhalts. Schmerzhaft wird klar, dass es unterschiedliche Vorstellungen gibt, wie das weitere Leben gestaltet werden soll und darf. Meist geraten so Trauerbegleiter, aber auch Palliativ- und Hospizmitarbeiter häufig in die Position eines Vermittlers oder stecken mitten in Familienverstrickungen. Supervisionsaufstellungen und andere systemische Übungen unterstützen darin, den Kopf wieder frei zu bekommen und von außen den eigenen Platz in einem fremden System zu reflektieren.

Termin:
Donnerstag, 08.10.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Ort:
Akademie Regenbogenland, Seminarraum

Zielgruppe: Fachkräfte aus dem Hospiz- und Palliativbereich, Trauerbegleiter*innen, Therapeut*innen, Ehrenamtliche

Methoden: Selbsterfahrung durch systemische Aufstellungsarbeit

Nutzen für den TN: Kennenlernen der systemischen Arbeit, systemische Impulse für die eigene Arbeit bekommen, Selbstreflexion, Kreativität in der Trauerbegleitung

Max. TN-Zahl: 16

TN-Gebühr: 75€ - inkl. Verpflegung

Anmeldefrist: 01.10.2020

Dozent*in: G. Mariel Pauls-Reize, systemische Familientherapeutin, Trauerbegleiterin (BVT) gilt seit 20 Jahren als führende Expertin mit der Methode der Aufstellungsarbeit, die sie mit dem Wissen um Trauerprozesse verbindet.

Kursnummer: H3-T-042020